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Die Ausgestaltung der Oberstufe an der IGS Thaleischweiler-Fröschen

In der Jahrgangsstufe 11 kommen zu den Schülerinnen und Schülern, die aus unserer Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II wechseln werden,  weitere Schülerinnen und Schüler aus den 10. Klassen der Gymnasien, den Realschulen, den Realschulen plus und den Hauptschulen.
Die Integrierte Gesamtschule versteht sich grundsätzlich als Schule mit den Jahrgangsstufen 5 bis 13, deshalb sollen wesentliche Konzeptmerkmale der Sekundarstufe I in der Oberstufe fortgeführt werden wie z. B.:

  • Kooperation und Team-Bildung:
    Auch in der Sekundarstufe II wird die Kooperation der Kolleginnen und Kollegen, die Entwicklung fächerübergreifender Unterrichtsansätze, sowie die Wahrnehmung von Beratungsfunktionen gefördert. Vereinzelung von Schülerinnen und Schülern soll durch Schwerpunktbildung vermieden werden. Zu Beginn der Jahrgangsstufe 11 findet deshalb einTeam-Trainingstag und eine eintägige Integrationsfahrt statt. Im Halbjahr 11/2 soll eine 4-5 tägige Kursfahrt die Integration vertiefen.
  • Selbständiges Lernen, Weiterentwicklung der Methodenkompetenz:
    Dies heißt, dass Schülerinnen und Schüler verstärkt selbst Fragen zu Unterrichtsinhalten finden, Inhalte selbst erforschen, selbständig handeln, die Verantwortung für ihren Lernprozess übernehmen. Durch den Erwerb eines Kompetenz-Portfolio können sie bis zum Ende der Jahrgangsstufe 12 nachweisen, dass sie die Methoden der Informationsbeschaffung und des wissenschaftlichen Arbeitens anwenden können. In diesem Portfolio können auch besonderes Engagement und zusätzliche Qualifikationen dokumentiert werden.
  • Innere Differenzierung:
    In der Jahrgangsstufe 11 werden Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Klassen/Kursen und Schulen in neuen Lerngruppen zusammengeführt. Die Schülerinnen und Schüler sind durch Maßnahmen der inneren Differenzierung zu integrieren und zu fördern. Selbst zu Beginn der Qualifikationsphase in 11/2 darf das Ziel der individuellen Förderung nicht aufgegeben werden.
  • Ganzheitliches Lernen durch Überschreiten der Fächergrenzen:
    Die Lösung komplexerer Aufgabenstellungen, die sich an gesellschaftlich relevanten Themen orientieren, erfordert verstärkt einen fächerübergreifenden Ansatz. Die Schülerinnen und Schüler werden auf die wissenschaftliche Arbeitsweise vorbereitet. Eigenes Tun und Handeln stehen im Projektunterricht im Vordergrund, Experten (von Fachhochschule, kooperierende Firmen aus „Schule und Wirtschaft“ bzw. „Schule und Arbeitswelt“ und Politiker aus der Region) können einbezogen werden.
  • Individuelle Schwerpunktbildung:
    Durch Wahl einer inhaltlich und organisatorisch abgestimmten Fächerkombination sollen individuelle Schwerpunkte gebildet werden.
  • Berufliche Orientierung:
    Schülerinnen und Schüler sollen in der Oberstufe die Entscheidung für Beruf und/oder Studium als altersspezifische Entwicklungsaufgabe wahrnehmen und Angebote der Information und Orientierung nutzen. Aufbauend auf den Erfahrungen in Klasse 8, 9 und 10 wird in der Jahrgangsstufe 12 ein Betriebspraktikum durchgeführt werden.
    Zudem soll sich die Schülerschaft durch Informationsveranstaltungen an Universitäten/Fachhochschulen über Studienmöglichkeiten informieren können. Beratungen durch Berufsberater und unseren Jobfux ergänzen diese Angebote.

  • Öffnung von Schule:
    Studienfahrten, Comenius-Projekt, Patenschaften sowie Schulpartnerschaften, Kooperation mit außerschulischen Lernorten wie Museen, Theater, Behörden, Vereine bieten eine Fülle von Erfahrungen und Handlungsperspektiven.
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