Gymnasiale Oberstufe - Ganztagsschule in Angebotsform - Schwerpunktschule

Rom 12 2018 TitelfotoEndlich ist es soweit. Um 17 Uhr treffen sich die 20 aufgeregten Römer am Flughafen Hahn, um den geplanten Flug um 20:15 Uhr nach Rom zu nehmen. Bereits da zeigte sich unsere Fluggesellschaft „Ryanair“ von ihrer besten Seite: 2 Stunden Verspätung. Als wir dann endlich im Flugzeug saßen, war der anfängliche Ärger jedoch verflogen und die Vorfreude auf die bevorstehende Kursfahrt überwog. Bereits dort wurden Frau Bosch und Frau Ringle klar, worauf sie sich eingelassen hatten. Sei es durch die lautstark Nintendo spielenden Jungs, die sich wie immer vollkommen ihrem Alter entsprechend verhielten oder durch die herausragend gute musikalische Unterhaltung der Mädchen.

 

Nach zwei Stunden Flug und anschließender Busfahrt, bei der wir prägende Eindrücke über die durchaus „überschaubare“ Verkehrslage in Rom erhielten, fielen wir dann um 2 Uhr nachts völlig erschöpft in unsere (nicht ganz so bequemen) Betten der Unterkunft „Hotel Dei Mille“.

Montag, 11.6.
Unser erster Tag in Rom startete nach vier Stunden Schlaf mit einer dreistündigen Führung durchs Kolosseum bei gefühlten 50°C. Aber der anschließende Ausblick auf das Forum Romanum war die Anstrengung auf jeden Fall wert. Nach diesen anstrengenden, heißen Stunden, musste ein ordentliches Mittagessen her, bei dem manch einer die römische Küche um einiges besser eingeschätzt hätte. Als Ausgleich für das nicht ganz so appetitliche Essen, spendierte Frau Bosch der ganzen Gruppe ein Eis, welches von allen dankend angenommen wurde. Der Rest des Tages verlief entspannter, denn wir schlenderten noch ein wenig durch die Straßen Roms und hatten anschließend etwas freie Zeit für uns, bei der wir uns von der Anstrengung des ersten Tages erholen konnten.

Dienstag, 12.6
Am zweiten Tag unserer Kursfahrt standen der Vatikan und die Paulskirche auf dem Tagesplan.
Deshalb hieß es wieder: um 6 Uhr aufstehen und 7 Uhr Abfahrt. Diesmal fuhren wir mit dem Bus, keine sehr angenehme Sache bei 40°C mit 50 Leuten auf engstem Raum und ohne Klimaanlage. Auch das Anstehen für den Einlass in den Vatikan in der prallen Sonne verlangte uns einiges ab, aber die Pracht des Vatikans und die Aussicht auf die anschließende Freizeit halfen uns, diese Strapazen zu überstehen.

Mittwoch, 13.6.
Der Tag startete mit einem Ausflug zu den Katakomben nach Domitilla, bei dem man freiwillig teilnehmen durfte. So machten sich ca. 8 Schüler mit Frau Bosch und Frau Ringle auf die Erkundungsreise der Katakomben, welche sich durchaus lohnte. Wir waren alle fasziniert von den Gräbern, in denen sich teilweise sogar noch echte Knochen befanden.
Die Rückreise nach Rom erwies sich schwieriger als gedacht, da auch dieses Mal auf öffentliche Transportmittel (in diesem Fall der Bus) nicht viel Verlass war.
Dort angekommen trafen wir auf den Rest unserer Gruppe, die, während wir uns fleißig weiterbildeten, in Rom gechillt hatten.
Leider haben uns die sexy Militärmänner, die vor der Kirche standen, in die wir anschließend gingen, so vom Wesentlichen abgelenkt, dass wir den Namen der Kirche doch glatt vergessen haben. Uuups. Aber danach waren wir auf jeden Fall im Pantheon. Das hatte ein Loch auf der Spitze seiner Kuppel, was die einzige Lichtquelle dieses Gebäudes war. Dank Frau Spictzak wussten einige über die Bauart dieses Gebäudes Bescheid und konnten mit unschlagbarem Wissen glänzen.
Den letzten gemeinsamen Abend schlossen wir mit einem leckeren Essen und dem Besuch des Trevibrunnens ab.

Donnerstag, 14.06.
Den letzten Tag nutzten wir, um einen Markt zu besuchen, wo sich die Gelegenheit ergab, noch das ein oder andere „Mitbringsel fa die Alte“ zu ergattern, und die Aussicht über Rom von der Engelsburg zu genießen. Danach hatten wir noch Freizeit, bei der viele von uns aufgrund des urplötzlich auftretenden Regens klatschnass ins Hotel zurückkehrten, wo wir uns umzogen, um dann um 17 Uhr das Hotel zu verlassen. Am Flughafen erreichte uns die frohe Botschaft, dass unser Flug bei Ryanair zwei Stunden Verspätung aufwies. Surprise, surprise.

Trotz ständiger Zielführungsirrtümer, die durch den Satz „Oh, wir müssen doch in die andere Richtung!“ eingeleitet wurden, kamen wir letztendlich immer ans Ziel. An dieser Stelle ein besonderer Dank an Google Maps.
Auch die etwas befremdliche Architektur des Hotels, bei der man während man auf der Toilette saß, duschen konnte, war eine interessante Erfahrung, die dem ein oder anderen gewissen Spielraum für Experimente ließ...
Alles in allem war es eine gelungene Kursfahrt, was wir vor allem Frau Bosch und Frau Ringle zu verdanken haben.

Jana Gessner

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