Gymnasiale Oberstufe - Ganztagsschule in Angebotsform - Schwerpunktschule

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Erasmus 2020 TitelfotoEin halbes Jahr lang arbeiteten 20 Schülerinnen und Schüler fleißig an unserem Austauschprojekt „Touropean“. Sie sammelten Informationen über den Tourismus in ihrem eigenen, aber auch in den vier anderen Ländern der Projektteilnehmer. Norweger, Spanier, Griechen und Rumänen sollten uns im März besuchen, um gemeinsam touristische Attraktionen in unserer schönen Pfalz zu erkunden und einen „Travel Blog“ zu verfassen. Schon früh konnten sich die Gastgeber untereinander kennenlernen und auch mit den späteren Gästen in Kontakt treten.

Und dann war es soweit: Aufgeregt standen unsere Schülerinnen und Schüler am unteren Parkplatz der IGS (bzw. am Bahnhof in Pirmasens), um ihre Austauschpartner in Empfang zu nehmen. Die meisten erkannten sich sofort, hatten sie doch bereits vorher Fotos und Videos über die sozialen Medien ausgetauscht. Doch kurz vor Abflug warf Corona seine Schatten voraus und so durfte die griechische Gruppe nicht ins Ausland reisen.

An unserem ersten Tag wurden die „Touropeans“ von Frau Sabine Merdian als Vertretung der Schulleitung und der Landrätin Dr. Susanne Ganster offiziell an unserer Schule und in unserer Region begrüßt. Im Rahmen der Begrüßung wurde von Frau Dr. Ganster die Plakette für die Erasmus+-Partnerschaft der IGS Thaleischweiler-Fröschen feierlich vor Vertretern der Presse enthüllt. Im Anschluss daran ging es darum, sich untereinander, die Schule und unseren Ort etwas besser kennenzulernen. Dies geschah in Form von zahlreichen Spielen, Erkundungstouren in der Schule sowie einer Rally durch Thaleischweiler. Am Nachmittag hatten wir das Glück, dass Herr Riverauns den europäischen Arbeitsmarkt sowie die Chancen in der Tourismusbranche näherbrachte und uns ebenfalls ein Austauschkonzept während der Ausbildung vorstellte. Als Abschluss wurden die ersten Eindrücke und die Erwartungen an die kommende Woche noch in unserem „Travel Blog“ festgehalten und hochgeladen.

Der zweite Projekttag begann regnerisch. Am Dienstag war eine Wanderung durch den Pfälzerwald unter Anleitung unseres ortskundigen Kollegen Herrn Wittchow geplant. Die uneinnehmbare Raubritterburg Berwartstein war unser Ziel. Die auf Felsen gebaute Burg wurde uns von einem mittelalterlich gekleideten Burgführer gezeigt. Faszinierend für alle war der Brunnen im Inneren der Burg, dessen Tiefe wir nur erahnen konnten, als unser Führer einen Eimer Wasser hineingoss und wir erst einige Sekunden später das Rauschen vernahmen. Im Anschluss an den Burgbesuch war noch eine Wanderung geplant. Doch Kälte und Nässe ließen sie uns etwas abkürzen. Kulturelles, Natur und historische Ziele waren mit der Wanderung und dem Besuch der Burg in der Mittelgebirgsregion Pfälzerwald verbunden.

Am Mittwoch stand „Sport und Gesundheit“ auf demProgramm. Typisch pfälzisch ist für uns auf jeden Fall das Klettern und Golfen hat Tradition in unserer Schule. So fuhren wir zunächst mit allen Teilnehmern und der gesamten achten Jahrgangsstufe in die Ice-Arena nach Zweibrücken, wo jeder seine Schlittschuh-Künste zur Schau stellen konnte. Anschließend wurde die Gruppe nach Interesse geteilt: Golf oder Klettern. Ob in schwindelerregender Höhe oder auf dem Boden des Golfplatzes, die Projektteilnehmer waren begeistert vom Sportangebot, das in Englisch von unseren Kollegen Unger und Buchholz, sowie Herrn Veith, erklärt und betreut wurde. Aufgabe der Schülerinnen und Schüler war bei allen Aktionen, deren Attraktivität für ihre eigene Altersgruppe zu bewerten.

Der Donnerstag stand unter der Überschrift „touristische Attraktionen in der näheren Umgebung“. Ziel dieses Ausflugs war es, eine weitere regionale Attraktion kennenzulernen und zu bewerten. Aus diesem Grund machten wir uns auf den Weg nach Speyer, um unseren Besuchern das Technikmuseum sowie die historische Altstadt samt Dom zu zeigen. Nachdem wir einige Stunden in die Welt der Technik abgetaucht waren, ging es am Nachmittag etwas entspannter bei der Besichtigung von Speyer zu. Hier hatten unsere Gäste Zeit,den historischen Kern Speyers zu entdecken und sich gemütlich ein Eis in der Sonne zu gönnen. Leider hatte uns an diesem Tag das Coronavirus wieder eingeholt und beendete jäh unseren Austausch. Die Lage in Spanien und Norwegen hatte sich zunehmend verschlechtert und unsere Gäste mussten bereits am nächsten Tag wieder zurück in ihre Heimat fliegen.

Nachdem glücklicherweise auf der Heimfahrt alles Organisatorische bezüglich des Rücktransports erledigt werden konnte, stand nun am Abend eine weitere große Herausforderung an. Wir mussten unsere für Freitag geplante Abschiedsfeier auf Donnerstag vorverlegen. Mithilfe unserer Schüler und ihrer Eltern zeigte sich allerdings, dass wir das ohne Probleme schaffen sollten und so konnte eine große Abschiedsfeier innerhalb von zwei Stunden improvisiert werden, welche unserem Projekt einen mehr als würdigen Abschluss verlieh! An dieser Stelle möchten wir nochmals all denjenigen danken, die uns so tatkräftig mit Speisen usw. unterstützt haben!

Steffi Buhl und Christian Beckmann

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