Gymnasiale Oberstufe - Ganztagsschule in Angebotsform - Schwerpunktschule

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England 2018 TitelfotoAm Montagmorgen des 11. Juni versammelten sich Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe zusammen mit Fr. Krause-Klein und Frau Jung auf dem oberen Parkplatz, um endlich ihre lang ersehnte Kursfahrt nach England anzutreten. Mit Schlaf in den Augen und Vorfreude im Herzen bestiegen wir den Bus und erreichten nach einiger Zeit und einigen Bechern Kaffee ein Level an Koffein, das es uns erlaubte die Fahrt größtenteils in wachem Zustand zu erleben. So fuhren wir quer durch Deutschland, Belgien und Frankreich, wo wir letztlich in Calais die Fähre bestiegen und nach Dover übersetzten – endlich waren wir in England. Die beeindruckenden Kalksteinklippen an der Küste Britanniens waren ein überwältigender Anblick, ebenso die grüne und fast ungetrübte Landschaft, welche wir mit dem Bus durchquerten. Auch das Wetter war uns zugetan, wir erreichten gegen Abend trockenen Fußes unser Hostel im charmanten Kurstädtchen Brighton, welches nahe am Strand gelegen war. Nach einem kleinen Imbiss, genossen wir den Abend am buntbeleuchten Peer, beobachteten die Möwen, die Wellen und sahen wie die letzten Sonnenstrahlen am Horizont versanken.

Der nächste Tag begann mit einem landesüblichen deftigen Frühstück: Rühreier, Würstchen, Bohnen in Sauce, Kartoffelpuffer, gebackene Tomaten und selbstverständlich Toast! Äußerst schmackhaft, für den einen oder anderen jedoch eher gewöhnungsbedürftig. Nach dem Frühstück stand uns etwas Zeit zur Verfügung, welche einige Gruppe nutzten, um einen Spaziergang an der Promenade zu unternehmen. Danach begann unser Programm für den Tag, welches mit einer interessanten Führung durch Brightons Altstadt begann. Wir erhielten einen tollen Einblick in die vielen verschiedenen Facetten der Stadt, nämlich die der Street Art, der Geschichte, der Geodaten und last but not least die der Bewohner. Brighton galt als einer der aufstrebensten Orte des Königreiches und war schon in viktorianischen Zeiten ein sehr reicher und beliebter Kur – und Ferienort; sogar die Monarchen besaßen hier einen abendländisch gestalteten (Ferien-)Palast. Als unsere Führung geendet hatte, war es an uns die Lanes (skurrile und urige Einkaufsgassen) selbstständig zu erkunden und uns mittels Karte in Brighton zurechtzufinden. Gegen Abend gingen wir in Kleingruppen durch die Stadt, welche um diese Zeit fast noch aufregender und lebendiger zu sein schien, als am Tag.

Auf den Mittwoch hatten wir uns schon alle sehr gefreut, denn nun ging es nach London. Jene unter uns, welche Zweibrücken schon als Großstadt bezeichnet hatten, waren komplett sprachlos, als sie mitten in London standen. Das zu recht, denn London ist eine überwältigende Stadt, die voller Geschichte steckt und viele verschiedene Kulturen in sich vereint. Einen ganzen Tag verbrachten wir hier und sahen uns viele beeindruckende Bauten an, wie etwa den Buckingham Palace, die Tower Bridge, den Palace of Westminster und vieles mehr. Einige Gruppen nutzten die Hop on – Hop off – Tour, um nach Chinatown zu gelangen oder um das berühmte Kaufhaus Harrods zu besuchen. Zum Schluss trafen wir uns alle am Ufer der Themse gegenüber vom London Eye und fuhren wieder zurück nach Brighton.

Für Donnerstag war eine Wanderung zum Beachy Head und den Seven Sisters geplant, welche kurz nach dem Frühstück stattfand. Das Wetter war etwas trüb, doch hatten wir weder auf der Fahrt, noch zu Beginn der Wanderung Regen. Wir fuhren an die Klippen, welche nahe Eastbourne gelegen waren und liefen zum Beachy Head. Es war ein zugleich mulmiges und dennoch atemberaubendes Gefühl, welches wir verspürten, als wir die hohen Klippen hinabsahen und unten das Meer an die Felsen schlagen sahen. Hier konnten wir zunächst noch tolle Fotos schießen, jedoch zog es sich mehr und mehr zu. Der Wind begann stärker zu wehen und es begann zu regnen, weshalb wir die Wanderung leider vorzeitig beenden mussten. Unglücklicherweise verirrten wir uns zunächst auf eine Schaffarm, konnten dann aber vom Bus abgeholt werden, der uns wohlbehalten ins Hostel zurückbrachte. An diesem Tag regnete es sprichwörtlich Cats and Dogs! Nach einer wärmenden Dusche im Hostel verbrachten wir alle gemeinsam mit unseren Lehrern einen schönen Abend in einem der zahlreichen Strandbistros und genossen unseren letzten Sonnenuntergang in Brighton.

Der nächste Tag begann sehr entspannt mit einem später angesetzten Frühstück und dem Packen unserer Koffer. Nachdem wir unsere Zimmer geräumt hatten, stand uns noch der gesamte Tag zur Verfügung, da wir Brighton erst gegen Abend verlassen wollten. So gingen wir ein letztes Mal über den Peer und durch die Gassen in der Altstadt, besuchten noch den ein oder anderen Süßwaren – oder Antikshop und kehrten gegen Abend zum Hostel zurück, wo wir den Bus für die Heimreise bestiegen. Ein besonderes Ereignis stellte für viele die Fahrt auf der Fähre zurück nach Calais dar, da diese Fahrt über Nacht stattfand. Einige von uns standen an der Reling und beobachteten die beleuchteten Schiffe, Fähren und die in der klaren Nacht gut erkennbaren Küsten Englands und Frankreichs.

Wir und auch unsere Lehrer haben die Reise sehr genossen und wären auch noch eine Woche länger geblieben! Wir sind froh, dass wir ohne große Blessuren und wohlbehalten zurückgekehrt sind. Außerdem wünschen wir unserer lieben Frau Jung alles Gute für ihre neue Stelle in Contwig und Frau Krause-Klein, für welche es ihre letzte Fahrt mit einer Schulklasse war, einen angenehmen Ruhestand.

Im Namen der 12. Jahrgangsstufe, André Kirchgeorg

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